Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste bösartige Erkrankung bei Frauen ab 50 Jahren. Etwa 72.000 Frauen erkranken jährlich und ca. 17.000 Fraue sterben an Brustkrebs. Statistisch bedeutet dies, dass jede 8. Frau irgendwann in ihrem Leben von Brustkrebs betroffen sein wird.

Trotz Verbesserungen auf dem Gebiet der Brustkrebsbehandlung haben die Frauen die besten Überlebenschancen, bei denen diese Erkrankung früh erkannt wird. Besonders gut ist die Prognose, wenn der Krebs in einer Größe von unter 1 cm erkannt wird. In diesem Stadium liegt meistens noch kein Befall von Lymphknoten oder anderen Organen vor.

 

Brustkrebs ist ein vergleichsweise langsam wachsender Tumor. Man kann davon ausgehen, dass sich ein Tumorknoten innerhalb eines Kalenderjahres etwa verdoppelt.

 

Tastbare Tumorknoten sind durchschnittlich 2-3cm groß und haben in einem deutlich höheren Maße bereits gestreut.

Internationale Studien belegen, dass ein Mammographie-Screening derzeit die einzige Methode ist, die die Brustkrebssterblichkeit nachweislich senken kann.

 

 

Mit dem Mammographie-Screening Programm wird eine hohe Qualität erreicht:

  • es setzt internationale Leitlinien um
  • die Mammographie wird von speziell ausgebildeten Fachkräften durchgeführt, die stetig fortgebildet werden
  • modernste, regelmäßig kontrollierte Geräte gewährleisten eine geringe Strahlenbelastung
  • für das Screening wurden eigene Einheiten eingerichtet, die auf die Mammographie spezialisiert sind.
  • jede Mammographie-Aufnahme wird von mindestens zwei besonders geschulten Ärztinnen / Ärzten begutachtet. Diese müssen jährlich mindestens 5000 Mammographien auswerten und an einer Fallsammlungsprüfung teilnehmen
  • an den wöchentlichen interdisziplinären Konferenzen nehmen auch alle anderen am Screening beteiligten Fachrichtungen statt. Die von Ihnen angegebenen Haus- und Frauenärzte werden ebenfalls eingeladen und schriftlich über das Ergebnis informiert.
  • regelmäßige Zertifizierung / Überprüfung der Screening-Zentren
  • kontinuierliche Dokumentation und Auswertung der Screening-Ergebnisse